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Immobilien News Dezember 2021

 
Undichte Silikonfugen – Regelmäßige Sichtprüfung unverzichtbar

Eine Silikonfuge schließt im Idealfall viele Jahre lang dicht ab und wird aus diesem Grund oft kaum beachtet. Dies kann jedoch im Zweifel schnell teuer werden. Denn selbst bei kleinsten Beschädigungen gelangt Wasser oft unbemerkt über längere Zeit in die dahinter liegenden Bauteile und kann zu erheblichen Folgeschäden führen.

In der Vergangenheit mussten über die Kostentragung dieser Schäden häufig Gerichte entscheiden - und das mit oftmals abweichenden Urteilen. Nach vielen Jahren dieser Uneinigkeit wurde allerdings jetzt ein Urteil mit weitreichenden Folgen für Eigentümer*innen gesprochen. So urteilte der BGH am 20. Oktober 2021, dass ein Wohngebäudeversicherer nicht für Nässeschäden aufkommen muss, die aus einer undichten Silikonfuge zwischen einer Duschwanne und einer angrenzenden Wand entstehen (IV ZR 236/20) und hob damit ein zuvor gesprochenes Urteil des OLG Bamberg vom 27. August 2020 (1 U 14/20) auf.

Noch ist unklar, wie die Gebäudeversicherer zukünftig hinsichtlich der Regulierung von Schäden aufgrund undichter Silikonfugen vorgehen werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie sich am Urteil des BGH orientieren werden. Berufen sich zusätzlich auch noch die Hausratversicherer auf das BGH-Urteil und lehnen eine Regulierung der am Hausrat entstandenen Schäden ab, kommt es schnell zu hohen Schadenssummen, auf denen die Eigentümer*innen sitzen bleiben.

Eigentümer*innen wie Mieter*innen sollten darum regelmäßig die Silikonfugen kontrollieren. So bedürfen gerade elastische Fugen und solche die wiederkehrend chemischen oder physikalischen Einflüssen ausgesetzt sind, also Fugen in Dusche und Badewanne, einer permanenten Wartung und Pflege. Es sollte eine regelmäßige Reinigung mit einem Schwamm oder Tuch sowie neu­tralen oder alkalischen Reinigungsmitteln oder auch Mitteln auf Essigbasis zur Kalkentfernung erfolgen. Um Schmutzreste, Chemikalien und Mikroorganismen zu entfernen, sollte nach der Reinigung und auch nach jeder Nutzung mit klarem Wasser nachgespült werden. Anschließend sollte die Abdichtung getrocknet werden. Darüber hinaus sollte man regelmäßig und gründlich lüften, um Feuchtigkeit aus der Luft zu entfernen. Beschädigte Fugenabdichtungen sind zudem umgehend auszutau­schen, spätestens jedoch alle 2-3 Jahre.


 

 


 

Immobilien News September 2021

 
E-Ladestationen dürfen nicht ohne Beschluss errichtet werden

Immer mehr Eigentümer äußern den Wunsch, an ihrem Stellplatz eine E-Ladestation zu errichten – zumal diese je Anschluss aktuell wieder mit bis zu 900 Euro von der KfW bezuschusst wird. Der Einbau darf jedoch nicht eigenmächtig ohne Beschluss der Gemeinschaft erfolgen. Dieses Urteil hat das Landgericht Düsseldorf gefällt (LG Düsseldorf, Urteil v. 04.08.2020, Az. 25 S 134/19).

Im entsprechenden Fall hat ein Eigentümer an seinen beiden Stellplätzen in der gemeinschaftlichen Tiefgarage eine Wallbox zum Laden von Elektroautos angebracht und über ein Stromkabel angeschlossen, ohne das ein Gestattungsbeschluss der Eigentümergemeinschaft vorlag.

Als die Installation in der darauffolgenden Eigentümerversammlung nachträglich zur Genehmigung gestellt wurde, lehnte die Gemeinschaft dies ab und beauftragte den Verwalter damit, den entsprechenden Eigentümer zum Rückbau der Wallbox aufzufordern. Dieser weigerte sich jedoch, der Aufforderung nachzukommen,

Schließlich entschied ein Gericht zugunsten der Gemeinschaft. Die Wallbox musste zurück gebaut werden, da es sich hierbei um eine bauliche Veränderung handelt, die sowohl nach altem als auch nach neuem Wohnungseigentumsgesetz zustimmungsbedürftig ist. Nach neuem WEG besteht zwar ein Anspruch auf die Beschlussfassung über die Errichtung einer Ladestation, über die Details entscheidet jedoch die Eigentümergemeinschaft.


 


 

Immobilien News Juni 2021

 

Wegfall der Umzugskostenpauschale


Mit dem Inkrafttreten des neuen Wohnungseigentumsgesetz am 01.12.2020, können die bisherigen Umzugskostenpauschalen nicht mehr beschlossen werden. Grund ist die Abschaffung der Beschlusskompetenz aus § 21 Abs. 7. Betroffen von dieser Änderung sind auch Umzugskosten­pauschalen, die vor dem 01.12.2020 beschlossen wurden. Ein Ansetzen der Pauschale ist nicht mehr möglich, da es nicht angemessen ist, einen zulässigen Gebrauch finanziell zu sanktionieren, wenn keine konkreten Kosten anfallen.


 


 

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